Haus zu Wied.

Auszug aus dem Genealogischen Handbuch des Adels, Band XIII.

Wiedisches Wappen um 1700.
Bild: Wiedisches Wappen um  1700.Evangelisches - Edelfreies Geschlecht des Lahngaues, das auf Sifried I. Herrn von Runkel, der 1100 das Kloster Seligenstadt stiftet, die Abstammung zurückführt. Durch die Söhne Sifried IV. und Dietrich I. des Sifried III., Herrn von Runkel und Westerburg, der 1226 urkundlich (original im Fürstlich Wiedischen Archiv Neuwied) die Teilung zwischen Westerburg und Runkel errichtete, wurde das Geschlecht in die Häuser Westerburg und ↑Runkel geteilt.
Ererbung der Grafschaft Wied an der Wied (einem rechten Nebenfluß des Rheins, 1462 infolge Heirat Dietrichs IV. von Runkel (+1460) mit Anastasia Gräfin von Isenburg-Wied (Tochter und Erbin Johannes II. +1454 Graf von Isenburg-Wied).
Reichsfürst zu Wied, Graf zu Isenburg, Herr zu Runkel und Neuerburg, mit Hochgeboren Wien 29.5.1784 (für Johann Friedrich Alexander Graf zu Wied-Neuwied); Zuständigkeit des Prädikats Durchlaucht (primogenitur) laut Bundestagsbeschluß vom 18.8.1825, erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses 12.10.1854.
Die Nachgeborenen führen den Namen Prinz bzw. Prinzessin

Das Genealogische Handbuch des Adels erscheint regelmäßig bei ↑ Verlag C.A. Starke Limburg an der Lahn.

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